Wählen gehen: Landtagswahl am 8. März 2026

Soziales ist Zukunft! Ligakampagne zur Landtagswahl 2026

Die gemeinsame Kampagne der Ligaverbände zur Landtagswahl 2026

Am 08. März 2026 findet in Baden-Württemberg die nächste Landtagswahl statt. Unter dem Motto „Wenn du nicht wählst, tun’s andere“ appellieren die Verbände der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg an die rund 7,7 Mio. wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg, zur Wahl zu gehen. Dafür wurde die Kampagne „Soziales ist Zukunft!“ entwickelt: Sie soll Bürgerinnen und Bürger zur Wahl motivieren sowie Themen der Sozialen Arbeit sichtbar und als dringliches Wahlthema platzieren:

Soziale Berufe bewältigen nicht nur Krisen, sie gestalten die Zukunft der Gesellschaft. Pflege, Bildung, Teilhabe, Integration und soziale Gerechtigkeit sind keine Randthemen, sondern das Fundament unserer Demokratie und entscheidend für die positive Entwicklung unseres Landes. Wir sagen deshalb: Soziales ist Zukunft!

Mit der Kampagne rufen wir Sie und alle Einrichtungen und Angeboten der freien Wohlfahrtspflege in ganz Baden-Württemberg auf: Machen Sie mit und gehen Sie ins Gespräch: reden Sie bei sich vor Ort über Soziales und über die Zukunft! 
Nutzen Sie die Vorlagen für Ihre eigenen Aktivitäten und machen Sie die Positionen der Diakonie und der freien Wohlfahrtspflege stark in den lokalen Bezügen.
Ebenso wird die Kampagne in den sozialen Medien sichtbar werden: Ob Vorständin, Sozialarbeiter, Heilerziehungspflegerin, Geschäftsführerin oder Pflegefachkraft – gemeinsam positionieren wir uns im ganzen Land für eine soziale Zukunft.

Alle Nutzerinnen und Nutzer der Kampagne (Träger, Einrichtungen, Kreisverbände, andere Mitglieder der Liga-Verbände, Kreis- und Stadtligen) können ihre jeweiligen Schwerpunktthemen wählen und individuell ausgestalten. Die soziale Arbeit und die Sozialwirtschaft werden in ihrer Diversität sichtbar und sprechen dennoch mit einer Stimme.

Im dafür zusammengestellten Kampagnenkoffer finden Sie

  • einen Überblick über die Materialien
  • Vorschläge für Veranstaltungsformate
  • Vorlagen und Bausteine für die Öffentlichkeitsarbeit
  • Inhalte und Themen, Zahlen und Daten
  • Wahlprüfsteine zu den Fachthemen

Umsetzungsinformationen für Mitglieder des Diakonischen Werks Württemberg

Informationen zur Umsetzung für Mitglieder des Diakonischen Werks Württemberg

Das Diakonische Werk Württemberg freut sich auf eine vielfältige Beteiligung der diakonischen Träger, Dienste und Einrichtungen an dieser gemeinsamen Kampagne. Machen Sie mit!
Gerne stellen wir Ihnen die Online-Vorlagen und Informationen zur Ligakampagne Soziales ist Zukunft! zur Verfügung. Diese Vorlagen können digital und analog breit gefächert eingesetzt werden, um damit in der Öffentlichkeit wie auch organisationsintern für die Teilnahme an der Landtagswahl 2026 zu werben.
Bei Interesse an den Vorlagen sowie bei allen weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an wahl2026(at)diakonie-wuerttemberg.de

Unsere Positionen

Sozialpolitische Forderungen

Im Verbund der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg haben wir für die Landtagswahl 2026 sozialpolitische Forderungen für die jeweiligen Handlungsfelder aufgestellt. Unsere Erwartungen an und Themen für eine zukunftsorientierte Politik finden Sie in diesem Impulspapier. 
Unser zentrales Anliegen ist es, die Versorgung aller hilfs- und unterstützungsbedürftigen Menschen in Baden-Württemberg dauerhaft sicherzustellen – gerade in Zeiten gesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Umbrüche.

Schutz der Würde jedes Menschen

Die Diakonie Württemberg ruft zu einem sozialen und menschlichen Miteinander auf. Sie richtet sich gegen jede Form von Menschenverachtung: Positionspapier „Schutz der Würde jedes Menschen: Ja zu gelebter Menschenfreundlichkeit Gottes. Nein zum Rechtsextremismus.“ (PDF)

Nächstenliebe verlangt Klarheit

In Ihrer Einrichtung wird heftig diskutiert? Sie fühlen sich manchmal sprachlos und würden gerne angemessen reagieren?
Sie möchten nicht, dass in Ihrer diakonischen Einrichtung Parolen geschwungen und Vorurteile bedient werden?
Sie wünschen sich eine offene und auf gegenseitiger Achtung beruhende Atmosphäre unter Ihren Mitarbeitenden und Klientinnen und Klienten. In der Publikation sind Anregungen zusammengefasst, die Ihnen dabei helfen sollen, die Auseinandersetzung zu suchen und im Gespräch zu bleiben.

Publikation: Auseinandersetzung wagen und im Gespräch bleiben (PDF)

Handreichung zum Umgang mit Rechtspopulismus und Rechtsextremismus

Die bevorstehende Landtagswahlstellt die Diakonie vor besondere Herausforderungen: Wie bleiben wir handlungssicher im Umgang mit rechtspopulistischen und rechtsextremen Akteuren – und wahren gleichzeitig das Neutralitätsgebot und die Vorgaben des Gemeinnützigkeitsrechts?
Die Diakonie Deutschland hat ihre Handreichung zum Umgang mit Rechtspopulismus und Rechtsextremismus im Herbst 2024 aktualisiert vorgelegt und gibt darin konkrete Hinweise unter anderem zum Umgang mit rechtsextremen und populistischen Positionen im politischen Raum und vielen Hinweisen zum Weiterlesen.
Die Handreichung könne Sie hier downloaden oder auch in gedruckter Form bestellen:
Handreichung zum Umgang mit Rechtspopulismus und Rechtsextremismus - Diakonie Deutschland

VERANSTALTUNGSHINWEIS

Um darüber hinaus mehr Handlungssicherheit in Bezug auf die oben genannten besonderen Herausforderungen zu vermitteln gibt es einen gemeinsamen Online-Workshop der Diakonie Württemberg und der Diakonie Baden in Kooperation mit der Diakonie Deutschland am15. Januar 2026, 13:30–15:00 Uhr (online): 

„Handlungssicherheit im Umgang mit Rechtspopulismus und Rechtsextremismus – Vorbereitung auf die Landtagswahl 2026“

Zielgruppe der Veranstaltung sind Führungskräfte der mittleren und oberen Leitungsebene sowie Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Informationen finden Sie in der Einladung zur Veranstaltung. 
Bitte melden Sie sich bis 09. Januar 2026 über wahl2026(at)diakonie-wuerttemberg.de an. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

Informationen in Leichter Sprache zu Wahlen, Demokratie und Gesetzen

Landtagswahl 2026 in Leichter Sprache

Einfach wählen gehen - in leichter Sprache | Landtagswahl

Wahlhilfe in Leichter Sprache: Landtagswahl 2026
Bestellung (Online-Shop LpB) | Download der Broschüre Wahl•hilfe (PDF, barrierefrei)

Online-Angebot der Landeszentrale für politischen Bildung

Weiterführende Informationen zur Landtwagswahl 2026 und den Themen Demokratie und Verständigung

Übersicht: Parteien und Kandidierende bei der Landtagswahl 2026

Die Übersicht der Parteien und Kandidierenden bei der Landtagswahl 2026 finden Sie auf der Website der Landeszentrale für politische Bildung (LpB):
 Welche Parteien stehen zur Wahl? | Landtagswahl BW 2026

Warum wählen gehen - Argumente der Landeszentrale für politische Bildung

Warum wählen? Dafür hat die Landeszentrale für politische Bildung gute Gründe aufgezählt:
In einer Demokratie dürfen wir wählen. Das ist nicht selbstverständlich. Durch Wahlen wird die politische Macht regelmäßig neu verteilt. Und wir können durch die Wahl mitbestimmen. Wer nicht wählt, überlässt diese Mitwirkung anderen. Warum soll ich überhaupt bei den Kommunalwahlen wählen gehen? Wir nennen neun Gründe.

Neun gute Gründe zu wählen

1. Weil es mein Recht und Privileg ist! Nur das Volk kann seine Vertreterinnen und Vertreter entsenden. Dank Artikel 20 des Grundgesetzes kann jede und jeder Wahlberechtigte aktiv an der Demokratie mitwirken. In vielen Ländern ist das nicht selbstverständlich. Ich sollte mein Recht auf Mitbestimmung über die Volksvertretung daher nutzen.

2. Weil jede Stimme zählt! Die Entscheidung, wer in einer Kommune oder in einem Landkreis das Sagen hat, kann von wenigen Stimmen abhängen – im Zweifel genau von meiner. Meine Stimme kann meinem Kandidierenden an die Macht verhelfen und diese somit meine Gemeinde in meinem Sinne gestalten. Meine Stimme ist wichtig.

3. Weil andere entscheiden, wenn ich nicht wähle! Werden Stimmen nicht abgegeben, gehen sie verloren. Gehe ich also nicht wählen, werden andere entscheiden, wer mich vertritt. Wenn ich selbst entscheiden will, wer auf kommunaler Ebene das Sagen hat, muss ich wählen.

4. Weil Wählen mich vor Extremismus schützt! Wer nicht wählt, erleichtert es extremistischen Strömungen, einen größeren Einfluss auf unsere Gesellschaft und die Politik zu bekommen. Eine hohe Wahlbeteiligung und dadurch auch meine Stimme kann das verhindern.

5. Weil Nichtwählen aus Protest nicht funktioniert! Will ich einer Partei oder einem Wahlvorschlag einen Denkzettel verpassen, indem ich nicht wähle, funktioniert das nicht. Meine Stimme fällt einfach unter den Tisch. Wähle ich hingegen, kann ich einen Wahlvorschlag klar der anderen vorziehen.

6. Weil Wählen heißt, Verantwortung zu übernehmen! Die Politik entscheidet heute über viele Themen von morgen. Junge Menschen werden sich mit aktuellen Entscheidungen noch lange beschäftigen. Wenn ich heute darauf verzichte zu wählen, verzichte ich auch darauf, meine eigene Zukunft mitzugestalten.

7. Weil ich aktiv die Politik beeinflussen kann! Mit meiner Stimme nehme ich Einfluss auf die Politik. Die Politik wiederum nimmt Einfluss auf wesentliche Fragen des Alltags, besonders die Kommunalpolitik. So kann ich alleine schon durch meine Stimmabgabe die Politik aktiv beeinflussen.

8. Weil Wählen Bürgerpflicht ist! Niemand ist gezwungen, zur Wahl zu gehen. Ich habe die Freiheit dazu – und sollte sie nutzen. Eine niedrige Wahlbeteiligung zeigt Desinteresse an Politik. Und viel wichtiger: Eine Demokratie kann nur dauerhaft bestehen, wenn sich Bürgerinnen und Bürger an ihr beteiligen. Außerdem sind unsere kommunalen Vertreterinnen und Vertreter dadurch legitimiert, dass möglichst viele sie gewählt haben.

9. Weil ich beeinflusse, wer (Ober-)Bürgermeisterin oder (Ober-)Bürgermeister wird oder in den kommunalen Gremien sitzt und meine Interessen vor Ort vertritt. Es geht um diejenigen Personen, die meinen Lebensmittelpunkt repräsentieren und die politischen Geschicke vor Ort lenken.

Quelle: Warum wählen bei den Kommunalwahlen? 9 Gründe | LpB BW

Veranstaltungen der LpB im Vorfeld der Landtagswahl

Veranstaltungsangebote der Landeszentrale für politische Bildung zum Thema Landtagswahl: Veranstaltungen zur Landtagswahl

Landeszentrale für politische Bildung zu Demokratie

Zum Thema „Was können wir alle tun für die Demokratie?“ sind in nachfolgendem Dossier entsprechende Informationen zusammengestellt: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Verständigungsorte

Mit der Initiative #VerständigungsOrte schaffen Kirche und Diakonie Raum für ehrlichen Dialog. #VerständigungsOrte sind Orte zum Reden und Zuhören, entspannen verhärtete Fronten, weiten den Blick und lassen auch mal in die Schuhe der anderen schlüpfen – für mehr Verständnis und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Weitere Informationen: Initiative #VerständigungsOrte

Kontakt

Diese Website wird regelmäßig aktualisiert. Bei Anregungen wenden Sie sich bitte an wahl2026(at)diakonie-wuerttemberg.de